MYŠLÍNSKÉ ZAHRADY

Entwurfsverfasser: Pavel Hnilička
Mitarbeit: Jana Kafková, Karolína Röschl, Zuzana Věžníková, Matěj Čunát
Landschaftarchitektur: Eliška Vaňková
Kunde: privat
Entwurf: 2019
Bearbeitetes Gebiet: 55,1 ha

Die Hauptgedanke und das Gesamtkonzept bauen auf dem Genius Loci auf. Dem Streben, alle einzelnen Teile in Symbiose und Respekt zu bewahren. Das Gut Myšlín entsteht aus drei Baumassen, die einen Hof definieren. Der benachbarte kleine Hof mit Häusern für Yoga und dem ursprünglichen Haus des Gutsverwalters. Diese beiden Höfe bilden Inseln für die gesamte Siedlung – eine eher traditionell, die andere lockerer und mit der Landschaft verknüpft.

Der Grundriss des Gutes selbst knüpft an eine traditionelle Typologie an (dominierende Fassade mit der Toreinfahrt und dem Tor, regelmäßiger Grundriss des Hofes mit drei Gebäuden und zentralem Baum). Das Hauptgebäude fungiert als Restaurant und Wellness im Erdgeschoss und als Pension im ersten Stock. Das zweite, niedrigere Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite des Hofes ist die Scheune, in der die einzelnen Räume für verschiedene begleitende Aktivitäten des Hofes genutzt werden – Werkstätten, ein Laden für lokale Produkte und eine Obsttrockenanlage auf dem Dachboden. Eine Scheune mit Mehrzwecksaal und dem Blick auf die Gärten begrenzt den Hof im hinteren Teil.

Neben dem Gutshofprojekt umfasst die Studie weitere Teilprojekte, die sich mit der umliegenden Landschaft befassen, z. B. die Gestaltung der Gärten und Obstgärten, die Revitalisierung der Teiche und des Bachs, die Wiederherstellung von Wegen und die Erschließung des gesamten Gebiets.